Sonntag, 22. Mai 2016

Garmin etrex 30x

Was macht der Geocacher, wenn das Wetter ihm den Spaß an der der Schatzsuche vermiest? Er schreibt übers Geocachen, den das hat schon Hoecker gemacht, wobei ich nach dem halben Buch die Segel gestrichen habe.
Geocachen hilft mir die Natur zu erleben, ohne stoisch meinen Strecke abzuarbeiten, es gibt dem Wandern einen Sinn und hilft mir und meiner Angetrauten, die Kinder in den Wald zu locken. Man kann sich kaum vorstellen, mit wie viel Mühe und Detailverliebtheit manche Cacher ihre Schätze verstecken, aber dazu in einem weiteren Post mehr.
Heute widme ich mich einem Utensil, das für mein Hobby unerlässlich ist, dem GPS-Gerät. Angefangen habe ich mit dem Smartphone und der App c:geo for Android, eine durchaus brauchbare App, für den Anfänger oder den Gelegenheitscacher, ich selbst nutze sie hier und da, um auf dem Heimweg von der Arbeit oder in ähnlichen Situationen einen FTF zu loggen. Danach habe ich das etrex h von meinem Schwiegervater (es hat ihn überfordert) in Dienst gestellt, ein durchaus brauchbares Gerät, welches auch heute noch auf der Höhe der Zeit ist, nur leider ohne Kartendarstellung und die hat mir echt gefehlt.
Mein neues und damit aktuelles Gerät ist das etrex 30x von Garmin, nicht unbedingt "State of the Art"aber für die Geocaching und Wandern sehr gut geeignet.
Ich nenne ein Gerät mit vorinstallierter OSM meine Eigen, diese Karten sind nicht unbedingt auf allen Ebenen vollständig, reichen aber für den bisherigen Einsatz vollkommen aus. Ein Kaufkriterium war für mich das Vorhandensein eines Dreiachsenkompass, der nicht in Bewegung sein muss um die Richtung zu finden, ein großer Vorteil gegenüber dem etrex h und der c:geo App auf meinem (zugegebenermaßen alten) Sony xperia. Für mich war das Gewicht, mit knapp unter 150g, nicht so sehr von Bedeutung, wohl aber die Größe, die mit 5,4 x 10,3 x 3,3 cm nicht übertrieben ausfällt. Das etrex 30x hat übrigens ein wasserdichtes Gehäuse, welches die empfindliche Elektronik schützt. Es nutzt sowohl des GPS als auch das russische GLONASS zur Ortsbestimmung.

Das 2,2 Zoll Display ist zu jeder Zeit gut ablesbar und die Bedienung mit dem kleinen Joystick fällt nicht schwer, die Symbole sind eigentlich selbsterklärend. Der Speicher ist mit 3,7 gb recht üppig bemessen, jedoch mit der Karte und einigen Pocketqueries recht schnell gefüllt, Abhilfe schafft die Option zum Einsatz einer microSD-Karte.
Ich kann bisher eine klare Kaufempfehlung aussprechen, ich habe mich auch noch mit Zubehör ausgestattet, Displayschutz, Garmin-Karabiner und Rucksackhalterung.
PS:
Es werden sich einige fragen, weshalb ich nicht das neuere etrex35 mit Touchscreen genommen habe, zum einen setze ich gerne auf bewährte Technik, zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Touchscreenbedienung komfortabel ist. Meine Smatphone bockt bei Feuchtigkeit immer wieder. 

Sonntag, 24. April 2016

DAB/ DAB+ vs. UKW die Zweite!

Bezgugnehmend auf meinen Blogeintrag vom November 2015 möchte ich mich nun einmal über meine Erfahrungen mit DAB+ auslassen.
Ich besitze mittlerweile ein DAB+ Radio von TERRIS (Aldi),das IWR 261. Das Gerät an sich ist recht ansehnlich und die Funktionalität wirklich gut, es bietet mit alle Features um entspannt Radio zu hören, was fehlt ist die Verbindung zu Spotify, ok damit muss ich halt leben.
DAB+ habe ich  umgehend getestet, im Esszimmer an der Südseite des Hauses waren die 22 Sender schnell gefunden, der Klang ist exzellent und die Zusatzinfos sind ein nettes Schmankerl. Ernüchternd ist nun jedoch, dass auf der anderen Seite des Hauses kein Signal zu bekommen ist hier bleibt das Gerät im DAB+-Modus stumm. Radio soll ein massentaugliches Medium sein, mit dem man im Krisenfall immer die Bevölkerung erreichen kann, das sieht bei DAB+ wohl eher schlecht aus. Mit der postulierten Sendervielfalt sieht es hier in Rheinland-Pfalz dann auch eher schlecht aus, gerade mal 22 Sender (fünfmal SWR4/ Ohrenkrebs) stehen zur Verfügung, das ist nicht nur mau, das ist unterirdisch.
Ich werde in Zukunft weiter mein Hörverknügen im Internet suchen beziehungsweise auf der Arbeit ein UKW-Gerät laufen lassen. Bisher ist DAB+ keine Alternative für mich. 

Sonntag, 8. November 2015

DAB/ DAB+ vs. UKW

 

Ich bin bekennender Radiohörer, zumeist über Internet, gerne auch über UKW. Mich reizt vor allem, neben dem Musikhören, die Tatsache, regelmässig mit den neuesten Informationen versorgt zu werden.

Die Tatsache, dass ich in Bälde meinen Arbeitsort wechsle, hat es notwendig gemacht, mich nach einem neuen Radio umzusehen. Obwohl die Option Internetradio ausfällt, bleibt noch eine Unmenge von Geräten zur Auswahl und vor allem die Wahl zwischen DAB/ DAB+ und UKW. Ich habe mich bisher nicht mit dem Thema beschäftigt, da meine UKW-Geräte das machen, was sie sollen, sie spielen Musik und Nachrichten und versorgen mich zudem noch mit Verkehrsfunk. Für den Umstieg auf DAB/ DAB+ besteht bis dato kein Bedarf, sie bieten mir keinen Mehrwert. Das größte Problem stellt für mich aktuell die unzureichende Netzabdeckung dar. Was bringt mir ein tolles terrestrisches Digitalradio, wenn aufgrund fehlender Netzabdeckung kein Empfang habe und doch auf UKW zurückgreifen muss? Was nutzt mir das Digitalradio, wenn ich meine Lieblingssender nicht hören kann, da sie an meinem Arbeitsort nicht digital ausgestrahlt werden? Wie gut ist der Empfang im Generellen?

Wegen des Neukaufs und der Gerüchte um die UKW-Abschaltung werde ich mir nun trotzdem ein Gerät anschaffen, das DAB+ und UKW kann. Einen ausführlichen Test werdet ihr demnächst hier lesen können und möglicherweise hat jemand schon einen Tipp, welches Gerät ein gutes Preis-/ Leistungsverhältnis bei angenehmer Optik hat.

Sonntag, 20. September 2015

Kochen mit Gas


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Ich habe festgestellt, dass sich eindeutig zu wenige Posts aus unserem (neuen) Domizil auf meinem Blog wiederfinden und das obschon ich sehr stolz auf das erreichte bin. Aus genau diesem Grund findet ihr hier den ersten Eintrag zu einer hoffentlich langen Serie.
Beginnen möchte ich mit einem kleinen Bericht aus der Küche des Hauses. Beim Bau haben wir sehr viele Kompromisse eingehen müssen, zum einen aus finanziellen Gründen (so ist das beim Hausbau), zum anderen aus Zeitmangel (daran scheiterte die Altbausanierung). Einen Kompromiss wollte ich jedoch nicht eingehen, ein Gaskochfeld sollte in der Küche seinen Platz finden. Der Wunsch nach Gas hatte mehrere Gründe, Flamme an = heiß, Flamme aus = kalt war einer, außerdem ist es toll zu Regeln und es kocht auch ohne Strom, an die Energie(kosten)einsparung hatte ich dabei nicht im Geringsten gedacht. Vor den Einbau eines Gaskochfeldes hat der liebe Gott jedoch den Besuch vieler Küchenstudios, inklusive Ikea (verworfen, die böse Zeit), gesetzt. Das ist nicht nur nervig, nein, man wird auch nach Strich und Faden belogen, denn nur was teuer ist, ist auch gut. Kappes! Zu guter Letzt fiel unsere Wahl auf ein 70er Kochfeld der Marke Constructa, das Modell CA 174251 ist mit 250,-€ günstig, bietet fünf Brenner und lässt sich auf Propan umrüsten. Das mit dem Propan war wichtig, denn an die Erdgasleitung wollte ich das Haus nicht anschließen, das hätte einen recht hohen Aufwand bedeutet. Die Flasche sollte und musste also ins Haus, hierzu musste ich mir haufenweise Unwahrheiten (das ist verboten, kaufen sie lieber ein Induktionskochfeld) und Warnungen (das ist zu gefährlich, die Flasche könnte undicht werden, kaufen sie lieber ein Induktionskochfeld) anhören, alles Blödsinn. Die Flasche hat ihren Platz im Schrank neben dem Kochfeld gefunden, 11 kg dürfen im Haus gelagert werden und reichen für ca. 8 Monate Kochgenuss und eine Ersatzflasche lagert immer im Carport. Wir möchten Gas nicht mehr als Energieträger in der Küche missen und können jedem empfehlen, es und gleich zu tun.

Samstag, 28. März 2015

Sound City! eine Reportage von Dave Grohl

Wer auf Rock n´Roll steht, kommt an den Sound City Studios kaum vorbei, hier in Van Nuys L.A. wurde Musikgeschichte geschrieben, die Großen der Musikszene haben sich hier ein Stelldichein gegeben. Und über genau dieses Studio hat Dave Grohl eine grandiose Reportage gedreht, mit den Musikern, die eben diese Geschichte geschrieben haben.
Ich habe den Film nun mehrfach gesehen und bin der Meinung, er ist ein Muss für jeden Rockfan oder den, der sich dafür hält ist. Es werden Geschichten von Bands, Musikern und Alben erzählt und es wird der Aufstieg und der Niedergang des Studios dokumentiert.



Und wer so richtig angefixt ist, der kauft sich auch gleich das Album "Sound City Real to Reel"


Sonntag, 22. März 2015

Alte Passion neu entflammt, Vinyl!

Nachdem ich mich in den Neunzigern, aus praktischen Erwägungen, vom Vinyl verabschiedet hatte, habe ich mir zum Anfang der Nuller wieder einen Dreher zugelegt, vor allem um meine alten Platten zu hören oder das ein oder andere Flohmarktschätzchen laufen zu lassen. In den vergangenen zwei Jahren haben jedoch immer mehr aktuelle Scheiben den Weg in mein Plattenregal gefunden. Zum Einen werden neue Alben häufiger auch auf Vinyl veröffentlich und diesen liegt meist ein Downloadcode bei, außerdem liebe ich das Gefühl etwas Besonderes in den Händen zu halten, eben keine mp3-Datei.
Die Veränderung im Bereich des Tonträgermarktes haben in meinen Augen dazu geführt, dass Musik zu einem Wegwerfprodukt verkommen ist. Die Veröffentlichung von Titeln in Form von mp3 hat den Künstlern den Zwang genommen ein in sich geschlossenes Album zu produzieren. Wenn der Hörer sich per Mausklick einzelne Dateien herunterlädt, muss er sich nicht mehr mit einem kompletten Album beschäftigen, Titel die nicht direkt "ins Ohr gehen" werden ignoriert, doch gerade diese Stücke bleiben in Erinnerung. Das Auflegen von Vinyl bringt mich dazu ein Album von Anfang bis Ende zu hören und mich darauf einzulassen und nur so werde ich der künstlerichen Arbeit eines Musikers gerecht. Ein weiter Aspekt ist der ganz eigene Klang, den Musik auf Vinyl verbreitet, nicht so klar und rein wie in digitalisierter Form, mit Rauschen und Knacken, aber eben die Urform der Musikspeicherung.
Ich hoffe, der Markt für Schallplatten legt weiter zu, sodass ich immer häufiger zu Vinyl greifen kann.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Es brennt so heiß!

 

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Ich liebe die Wärme von einem Kaminofen in meinen vier Wänden, deshalb hat auch einer in unserem neuen Domizil seinen Platz gefunden.

Nachdem wir bereits in unserem alten Wohnsitz sehr glücklich und wohlig gewärmt mit einem Morsö 1440 waren, haben wir uns anfangs auf die Suche nach einem Modell dieses Herstellers gemacht, leider wurde unsere Hoffnung schnell zerschlagen, Morsö bietet keine KWL-geprüften Öfen an und eben ein solcher musste her.

Da der Ofenkauf neben den technischen Begebenheiten wohl zu einem großen Teil aufgrund der Optik entschieden wird, haben wir uns umgehend auf die Suche nach einem Ofen gemacht, der unseren ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Unsere Wünsche in diesen Bereich sind schnell umrissen, eine Ofen sollte ein schlichtes, zeitloses Design haben, keinen Firlefanz wie gedrehte Griffe oder Ähnliches, er sollte aus Stahlblech oder Gusseisen und schwarz sein. Ein “no go” sind Specksteinplatten oder Applikationen aus selbigem. Fündig wurden wir bei einem Ofenhandel im Nachbarort, ein Olsberg Palena Powerbloc!compact, dieser Ofen erfüllt alle unsere ästhetischen Wünsche und bringt zudem die Technik mit, die wir uns wünschen, bzw. benötigen. Der Ofen kann raumluftunabhängig betrieben werden und ist gut zu regeln in seinem Leistungsbereich von 3-5 kw und unterstützt damit unsere Erdwärme-Fußbodenheizung optimal.

Zur Betriebsweise muss ich sagen, dass wir den Ofen ausschließlich am Abend für 3-4 Stunden anfeuern, um in dieser Zeit den Wohnraum (ca. 100 qm bei 2,5-5m Deckenhöhe) etwas stärker zu erwärmen. Zum Betrieb ich ausschließlich Holz, welches beim Brennholzerwerb meines Vaters übrig bleibt, will heißen, zu klein ist für seine Holzheizung.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Hasta Alaska, Couchsurfing mit dem VW-Bus!

Ben, ein Weltenbummler aus Jersey, hat ein Couchsurfing-Projekt gestartet, das in jedem Fall einen Blogeintrag wert ist. Ben bereist die Panamericana mit einem brasilianischen VW-Kombi aus dem Jahr 1992 und bietet Mitschlafgelegenheiten auf couchsurfing.org an.

Im Gegensatz zu den normal angebotenen Mitschlafgelegenheiten, ist diese mobil und verteilt sich auf einer Strecke von rund 48.000 km, man hat also mit Bens rollender Couch die Möglichkeit den gesamten amerikanischen Kontinent als Schlafstätte zu nutzen. Mit von der Partie sind Bens Hund Alaska sowie, zeitweise, seine Partnerin Sharne, aus Brisbane.

Ein Besuch auf der Site “Hasta Alaska” sowie dem youtube-channel lohnen in jedem Fall.

 

 

Hasta Alaska - Belize Episode - S03E06 from Ben Jamin on Vimeo.

 

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Dienstag, 12. August 2014

Das hatte ich erwartet!

 

Das hatte ich erwartet und nicht mehr, allerdings auch nicht weniger. Der Ladeadapter von Wicked chili verrichtet seit nunmehr +/- neun Monaten anstandslos seinen Dienst in unserem Touran und meinem Dienstwagen.

Mich hat es bereits seit längerem gestört, dass bei der Nutzung des Smartphones als Navigationshilfe das Akku recht zügig die Segel gestrichen hat, außerdem habe ich eine Lademöglichkeit im Auto vermisst, beides bietet mir der Schnelllader von Wicked chili. Zu einem angepassten Preis, erhält man ein gut verarbeitetes Gerät, welches zudem noch recht ordentlich aussieht (macht sich halt klein). Das Akku meines Sony XPERIA tipo dual lädt der Adapter in ca. 30 min zu Hälfte auf und selbst im Navigationsbetrieb reichen die 1200 mA um dem Akku ein leichtes Plus an Ladung zu verschaffen.

Positiv:

  • gute Verarbeitung

  • angepasster Preis

  • ansprechende Optik

  • kann permanent eingesteckt bleiben

Negativ:

  • zieht man am USB-Kabel, so zieht man den Adapter mit heraus

Alles in allem kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen, ich würde ihn vermissen.

Samstag, 19. Juli 2014

Sonnenblumen aus der Pfalz wachsen auch in der Eifel.

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Mein letzter Besuch in der Pfalz, vor ca. drei Monaten, bescherte mir diese wunderschönen Sonnenblumen, die bei einer stattlicher Größe von 1,60m fangen sie so langsam an zu blühen und sind eine Zierde für unseren “Bauerngarten” in der Unkrautecke.

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Im Vordergrund sieht man drei geborgte Maispflanzen und dahinter die Bauerngartenmischung aus dem ALDI, das macht sich alles recht gut und sieht auch ohne viel Arbeit toll aus.

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Im kommenden Jahr werde ich dann wohl auch noch mit riesen Stockrosen belohnt, das erste Jahr lässt Großes erahnen, wir werden sehen.

Sonntag, 2. März 2014

Ein neuer Stern am Bloghimmel!

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Nein, nicht nur ich blogge, auch meine Holde hat sich entschieden, wenn auch selten, selbstgemachtes zu veröffentlichen. In ihrem Blog, Frau Frühlings Firlefanz, zeigt sie selbstgemachtes von allen Sorten, gebacken, gekocht, genäht, gehäkelt usw.
Klicken- und lesenswert!

Expedit, ein Ära geht zuende!

Ein Nachricht, die nicht nur Vinylfreunde hellhörig werden lässt, Ikea stellt zum April 2014 die Expedit Serie zugunsten von Kallax ein.

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Nachdem ich jedoch den Beitrag hierzu von "New Swedish Design” gelesen habe, scheint mir das Problem eigentlich keines zu sein. Die Innenmaße sowie die Traglast bleiben auch beim neuen Modell unverändert, nur der Rahmen schrumpft um etwa einen Zentimeter, was die Kombination von beiden Serien stark einschränkt. Wer also bereits begonnen hat sein Wohnzimmer mit Expedit einzurichten, der sollte schnellstens zum nächsten Ikea und sich mit den notwendigen Modulen eindecken, ansonsten warten was das neue Kind aus dem Hause Ikea bringt.

Nachvollziehen kann ich die Entscheidung von Ikea allerdings nicht. Wer tauscht etwas Bewährtes gegen etwas nahezu identisches Neues aus, wenn keine Not besteht? Dazu kann sich jeder seine Gedanken machen, ich spare mir an dieser Stelle mein Statement. 

Sonntag, 20. Oktober 2013

B´t Anders

 

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Zurück aus unserem Urlaub am Meer und kurz vor dem Wiedereintritt in eine arbeitsreiche Zeit ein kurzer Bericht vom Essen in Middelburg.

An einem nicht so verregneten Tag unseres Urlaubs, führte unser Weg nach Middelburg, der Hauptstadt der Provinz Zeeland. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzonen befiel unsere Kinder und im Anschluss an das Genöhle auch uns der kleine Hunger. Mein Riecher für gute Snacks führte uns in die Reigerstraat 3, zum B´t Anders, einen kleinen “Frietboetiek” in dem es vor allem eines gibt, handgemachte, frische Pommes, auch die Burger sind nicht zu verachten.

Ein Besuch in dem vom Besitzer selbstrenovierten Laden lohnt schon rein wegen der der Optik, urgemütlich, trotzdem stylisch und familienfreundlich. Die Preise scheinen mir ortsüblich, etwas höher als wir es gewohnt sind, aber erträglich.

Wer also auf Zeeland weilt und den bei einem Besuch in Middelburg der Hunger überkommt, der sollte in der Reigerstraat 3 vorbeischauen, es lohnt sich.

Samstag, 31. August 2013

Montag, 15. Juli 2013

Hello Fresh, ein Selbstversuch!

Angestachelt durch einen Gutschein, der einer Zeitschrift beigelegen hat, sind wir auf “Hello Fresh” gestoßen. Selbstlos und mit den gesparten 20,-€ im Hinterkopf haben wir einen Selbstversuch gestartet, wir testen Hello Fresh.

Die Anmeldung verläuft ohne Schwierigkeiten, der Gutscheincode ist schnell eingegeben und die passende Box ausgewählt, wir haben uns für die Classic Box (Veggie Box und Sahra Wiener Box auch verfügbar) an drei Tagen, mit zwei Portionen entschieden. Zum angegebenen Lieferdatum steht dann morgens gegen 11:00 Uhr UPS parat, in die Hand bekomme ich einen riesengroßen Karton. Beim Öffnen der Lieferung bestätigt sich meine Befürchtung, eine Unmenge von Verpackungsmaterial schützt die Ware.

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Die gelieferten Lebensmittel sind allerdings top, frisch und sehen ansprechend aus, ein Teil (60%) sind sogar Bio. Der Box sind die Rezepte in Form von kleinen Karten beigelegt, die leicht verständlich und gut umzusetzen sind.

 

 

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Den ersten Kochtag starte ich mit einem sommerlichen Flammkuchen der schnell gemacht und super lecker ist, das Gros der Zutaten ist beigepackt, Standards wie Salz, Pfeffer, Öl oder Gemüsebrühe sollten jedoch nicht in der Küche fehlen.

Am Folgetag habe ich die marinierte Putenspieße mit Basmatireis und einer Erdnusssoße  gekocht, schon etwas anspruchsvoller, jedoch gut zu handeln. Wiederum ein leckeres Rezept, welches ich ohne Hello Fresh nicht ausprobiert hätte.

Der dritte und letzte Tag unserer “Starterbox” gestaltete sich nun schon etwas aufwendiger, die Schnitzelröllchen mit Thymian, Gnocchi  und Pilzrahmsoße haben mich schon etwas gefordert, aber bei weitem noch nicht an die Grenze gebracht.

Als Fazit kann ich bisher sagen, dass ich die Idee, die hinter “Hello Fresh” steht, prinzipiell klasse finde, neue Rezepte testen ohne mich dem Aufwand hinzugeben die oft exotischen Zutaten zusammen zu klauben, was bei uns auf dem Land nicht so simpel ist. Eindeutiges Manko ist der Verpackungsaufwand, auch wenn ich einen Teil des Materials (Kühlmittel, Isolierung) nach der fünften Box kostenfrei zurück senden kann, so bleibt doch viel Abfall (Karton, Papier und Kleinstverpackungen) zurück. Auch der Preis kann sich sehen lassen, 4,45 € pro Gericht sind schon ein Wort, allerdings sind die Portionen großzügig bemessen, sodass wir mit einer Dreipersonenbox unserer fünfköpfige Familie satt bekommen.