Die Sache mit dem Recht bekommen!

Das mit dem "Recht" ist so eine Sache, jeder hat Rechte und Pflichten, ihre Einhaltung wird besonders dann schwierig, wenn dies eigenen Plänen im Wege steht.
Ein simples Beispiel, in unserem Schichtdienst ist es gesetzlich verboten einen kurzen Wechsel einzuplanen (weniger als zehn Stunden zwischen zwei Diensten), dies soll Übermüdung verhindern helfen. Bei der Dienstplanung wird prinzipiell darauf verzichtet, indem einer Spätschicht immer ein freier Tag oder ein weiterer Spätdienst folgt. Sobald jedoch unser Dienstplan offiziell im Büro aushängt, geht der Tauschmarathon los, Dienste werden gewechselt was das Zeug hält und kurze Wechsel sind an der Tagesordnung. Sollte uns der Fauxpass unterlaufen trotzdem mal einen dieser Wechsel in den Plan zu schreiben, ist das Drama vorprogrammiert, da schreien die Mitarbeiter nach dem Arbeitsrecht und drohen mit der Gewerkschaft.
Weshalb ist das so, Recht bleibt doch Recht und nur weil jemand dem Rechtsbruch, in seinem Sinne, zustimmt, ändert das doch nichts an der Sachlage? Ist es wirklich so schwer geltende Bestimmungen zu beachten?

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