Der Rettungsplan!

Der Rettungsplan für den maroden Finanzsektor umfasst 470 Mrd. €, das ist fast das doppelte des Bundeshaushalt 2008. Das bedeutet, unsere Regierung stützt einen Wirtschaftssektor mit einer Summe, die sie nicht einmal bereit sind für ihr eigenes Volk auszugeben. Die zu erwartenden, tatsächlichen Belastungen betragen ca. 20 Mrd. €, mehr als das Dreifache der Summe, die der Regierung die Familien wert sind, mehr als das doppelte was sie für Bildung rausrücken und in etwa soviel wie uns Hartz 4 kostet. Diese Unsumme verschwenden unsere gewählten Vertreter für Banken, die sich über Jahre hinweg durch jedes Steuerschlupfloch gezwängt haben, die das Weite gesucht haben sobald sie in die Verantwortung genommen wurden. Ein ganzer Wirtschaftssektor hat sich mit undurchsichtigen Geschäftspraktiken in den Bankrott gewirtschaftet und wir alle sollen Zahlen. Ich könnte kotzen, wenn ich die Nachrichten lese!

Kommentare

  1. Hi Ingo,
    kann ich nur alles unterstreichen, was Du geschrieben hast.
    Wehe uns, wenn der Crash sich derart auswächst, dass die "Bürgschaften" eingelöst werden müssen. Das würde wohl den Staatsbankrott bedeuten. Warum darüber keiner spricht, wundert mich.

    Diese Liebedienerei der Finanzwirtschaft gegenüber geht also weiter, wie gehabt. Anstatt diese Verbrecher zur Rechenschaft zu ziehen, wirft man ihnen das Geld auch noch hinterher.

    Das lässt erkennen, wie stark die Abhängigkeit der Politik und wie verzweifelt die Lage ist.

    Fakt für mich ist, dass ich in keiner Weise begeistert bin, meine Steuern in den gierigen Rachen der Banker zu schleudern.

    Die Sache ist noch längst nicht ausgestanden. Wir werden noch alle große Augen machen, wenn wir sehen, was noch alles kommt. Der Crash an den Börsen letzte Woche war dagegen noch Firlefanz.

    LG Wetterhexe

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