Abfallentsorgung, die Lizenz zum Geld drucken1

Das die Entsorgung von Abfällen kostenintensiv ist und Müllvermeidung besser als Entsorgung ist, sollte eigentlich jedem von uns klar sein. Ich hätte jedoch im Traum nicht daran gedacht, wie perfide dieses gesamte System die Bürger hinters Licht führt.
Wir werden für die Entsorgung unsere Abfälle mehrfach zur Kasse gebeten, angefangen mit den jährlich wiederkehrenden Beiträgen, 40,- € und den Wertmarken, 2,- €, die auf unsere Tonnen gehören. Der weitaus größere Teil sind jedoch versteckte Gebühren, in Höhe von knapp 19,- pro Person und Jahr, die uns über die Lizenzgebühren auf Verkaufsverpackungen untergejubelt werden. So zahlt die vierköpfige Familie im Eifelkreis 140,- € im Jahr für die Entsorgung ihrer Abfälle. Nicht zu viel möchte man meinen, nur leider handelt es sich hierbei um eine Art modernen "Ablasshandel", denn die Recyclingquote ist zu niedrig, als das ein positiver Effekt für die Umwelt wirklich gegeben ist. Es ist anzumerken, dass ein Teil(bis 50%) der gelben Säcke der thermischen Verwertung zugeführt werden darf, des Weiteren werden nur Verpackungen wiederverwertet, alle anderen Kunststoffe gehören in den Hausmüll, der ebenfalls verbrannt werden muss.
Es gibt mittlerweile Wege die es ermöglichen Abfälle sortenrein zu trennen, ohne das eine vorherige Sortierung von Nöten ist(ich hab´s gesehen). Diese Methoden stehen jedoch dem DSD und dessen Gewinnstreben im Wege und werden von Politik und DSD zu gleichen Teilen verhindert. Wir finanzieren mit unserem Umweltbewußtsein diverse US-Amerikanische Kapitalgesellschaften, die Einnahmen dienen also nichteinmal zu Umweltschutzprojekten o.ä.
Wer sich die Fakten durch den Kopf gehen lässt, sollte zumindest aufgeschreckt sein, denn es reicht mir nicht für die weiße Weste zu bezahlen, ich möchte sie mir auch anziehen dürfen.

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