Über - Leben mit Hartz IV

Ich habe eben auf EinsExtra die Reportage "Über-Leben mit Hartz IV" gesehen, es geht im Groben darum, wie seit Einführung der Hartz-Gesetze die Jobcenter dazu angetreten sind, die Arbeitslosigkeit schlecht zu verwalten.
Persönlich bin ich der Meinung solche Reportagen dienen dazu, denen in "Lohn und Brot" vor Augen zu führen wie gut es ihnen eigentlich geht, also Angst zu streuen damit auch jede noch so schwachsinnige Sparmaßnahme durchgedrückt werden kann. Erweitert man jedoch seine Sichtweise über den Stammtischrand hinaus, so zeigt die Reportage wie beschissen wir mit den Bedürftigen in unserem Land umgehen. Die Empfänger von "Leistungen zum Lebensunterhalt" werden z. T. wie Dreck behandelt obwohl sie nichts als die ihnen zustehende Leistungen fordern.
Dieses System wird von uns allen bezahlt und da wir auch alle eines Tages evtl. in seinen "Genuß" kommen könnten, sollte uns daran gelegen sein, dass es sich um ein funktionierendes und menschenwürdiges System handelt.
PS: Ich persönlich hatte bereits die Ehre wegen insgesamt fünf Wochen in Arbeitslosigkeit die Bekanntschaft mit den Mitarbeitern des (damals noch) Arbeitsamt zu machen, dumm, dreist und unverschämt sind noch die nettesten Atribute, die mir einfallen. 

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