Gleichbehandlung? Nicht in Luxembourg!

Vor annähernd 11 Jahren habe ich mich entschieden Deutschland den Rücken zu kehren und im benachbarten Luxembourg mein Glück zu suchen, ich wurde Gastarbeiter Grenzgänger. Ich habe diesen Schritt nie bereut, bessere Verdienstmöglichkeiten, mehr Anerkennung, nicht zuletzt bessere Sozialleistungen und genau denen geht es jetzt an den Kragen. Auch das Großherzogtum muß sparen und damit die Sparmaßnahmen nicht bei der nächsten Wahl der Regierung angekreidet werden, setzt man den Rotstift bei den Grenzgängern an, denn die können das eben nicht bei der Wahl quittieren. Vor allem mich als Familienvater treffen die Sparmaßnahmen, das Kindergeld wird nur noch bis zum 21. (manche Stellen sprechen vom 18.) Lebensjahr bezahlt, Voraussetzung das Kind besucht eine Schule, studiert oder befindet sich in einer Ausbildung. In Luxembourg residente Arbeitnehmer könne dies durch Stipendien ausgleichen, wir eben nicht, des weiteren werden diverse Familienzulagen für Grenzgänger zusammengestrichen und kommen nur noch Residenten zugute.
Da ich meine Steuern und Sozialabgaben in Luxembourg entrichte, bin ich der Meinung auch aus diesem Topf profitieren zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass Luxembourg mit den Sparmaßnahmen gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz der EU verstößt. Vielen Dank an die luxembourgische Regierung um Herrn Juncker für diese Sauerei!

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