Haiti, ein Jahr danach!

Ein Jahr ist es her, das auf Haiti die Erde gebebt hat und den Menschen dort geht es kaum besser als direkt nach dem Beben. Nach der Katastrophe haben sich die "Geberländer" mit Zusagen überschlagen, doch der Großteil der versprochenen 10 Mrd. € ist bisher nicht geflossen. Offiziell wird dies mit der instabilen Lage auf Haiti begründet, doch wie berechtigt das die Regierungen, die Menschen dort buchstäblich im Regen stehen zu lassen.
Derzeit grassiert die Cholera im Kriesengebiet und es schein niemand fähig geschweige denn willens zu sein, Hilfe zu leisten. Die Behandlung der Cholera kostet pro Erkranktem sicherlich nicht mehr als 25,-€ und wir lassen massenhaft Menschen qualvoll sterben.
Durch "Menschen hautnah" bin ich auf Esther und Michael Will gestoßen, die auf Haiti in einem kleinen Krankenhaus, ohne Lohn, Menschen versorgen. Wer ihre Arbeit unterstützen möchte kann dies mit direkten Spenden an ihre Kirchengemeinde tun. Solchen Menschen kann ich nur meine Bewunderung aussprechen, nicht reden, handeln!

Foto AFP

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