Weg ist er und das ist gut so!

Guttenberg hat seinen Platz im Verteidigungsministerium geräumt und das ist gut so, denn es war längst fällig.
Der scheidende Minister hat in den vergangenen zwei Wochen ein Schmierentheater aufgeführt, das seines gleichen sucht. Unterstützt von den Springermedien, der Regierung und seinen Fans unter den Wählern hat er sich an sein Amt geklammert.
Das, was der Exminister zum Besten gegeben hat war wohl kaum zu überbieten. Weshalb muss ich eine Arbeit, an der ich sieben Jahre gesessen habe, abermals durchlesen, um mir über den Inhalt klar zu werden? Warum gebe ich scheibchenweise zu, hier einen Fehler gemacht und da eine Fußnote vergessen zu haben? Was veranlaßt mich die, die Fehler aufgedeckt haben so harsch anzugehen, wo doch der, der schreit unrecht hat?
Ich war weder ein Gegner, noch ein Fan von zu Guttenberg, doch wer beim Fuschen erwicht wird, der muß gehen, das war schon in der Schule so. Mich wundert, dass ein Volk von Saubermännern, das wir doch sein wollen, plötzlich an einem Minister hängt, der offensichtlich betrogen hat. Möglichgerweise rechtfertigen einige Mitbürger ihre kleinen Mogelein mit den großen Mogeleien unsere Regierenden, doch Beschiss wird nicht ehrenwerter, wenn man weiß das die Legislative es auch tut.

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