Nichts als die Wahrheit! Eine tolle Reportage über eine tolle Band, die Hosen!

Gestern Abend habe ich gegen den Schlaf gekämpft, damit ich sie sehen kann, “Nichts als die Wahrheit” eine Reportage über die Hosen, eine Band die mich begleitet seit ich 15 Jahre alt war.

Mit 15 habe ich begonnen die Hosen zu hören, die Musik hat mich beeindruckt, vor allem weil ich mir keine Mühe geben musste um zu verstehen, zu verstehen was da gesungen wird, zu verstehen was gemeint ist. Campino hat das ausgesprochen, was ich gedacht habe, mir den Weg aus der spießbürgerlichen Enge eines Eifeldorfes geebnet. Mit 16, endlich aus der Eifel entflohen und doch ernüchtert, denn wirklich angekommen und angenommen fühlte ich mich auch in der Großstadt (Köln) nicht und auch hier hat mir die Musik Türen geöffnet, ich habe am liebsten mit den Hosenfans abgehangen, Bier getrunken und mich anders berauscht, außerdem mehr Punk kennengelernt. Doch auch wenn ich andere Bands kennen und schätzen gelernt habe die Hosen blieben, bis zum heutigen Tag. Ich bin nicht enttäuscht, vielleicht weil ich nie wirklich Punk war, oder weil ich nie etwas von “meiner” Band erwartet habe, ich freue mich über ihren Erfolg, ihren Werdegang, ihre Entwicklung, denn auch ich habe mich entwickelt.

Ich hoffe die Hosen haben sich noch nicht zu ende entwickelt, ich hoffe in den nächsten Jahren noch so einiges zu hören. Und wer sagt, die Hosen sind kein Punk mehr, der tut mir leid, denn die Hosen tun das was man von Punk erwartet, nämlich das Gegenteil!

Kommentare

  1. echt schön geschrieben und auf den punkt gebracht.
    ...obwohl, so manchmal vermisse ich die inkognitokonzerte in der frankfurter batschkapp.war irgendwie cooler als in der riesigen festhalle.

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  2. Danke! Mit den kleinen Konzerten gebe ich Dir recht, aber ich glaube, das wird auch den Hosen zuviel, man wird halt älter ;-)

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