Skandinavien 2.0/ Schweden2018

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Nachdem unser Familienurlaub in Dänemark ein voller Erfolg war, haben wir für 2018 entschieden, daß es wieder nach Skandinavien gehen soll, nur etwas weiter nördlich, Schweden sollte es werden. Die Suche nach einem Ferienhaus gestaltete sich allerdings ungleich schwieriger als in Dänemark, Schweden scheint als Traumziel begehrt und teuer zu sein, somit waren Ferienhäuser rar, teuer oder am A***** der Welt (oder von Schweden), oft beides letzteres zusammen. Nach einiger Recherche kam mir die Idee einen Camper zu mieten, nicht teurer als die Ferienhäuser/ -wohnungen, mobil und verfügbar. Wir haben uns schlußendlich für einen Camper der Marke McLouis (italienische Budgetcamper) für sieben Personen auf Basis eines Fiat Ducato von DSS-Motorhomes entschieden. Mittlerweile sind wir lange zurück und wir bereuen den Entschluß im Camper zu reisen nicht, man hat alles dabei und ist frei, jederzeit zu entscheiden, wo man die Nacht oder einige Tage verbringen möchte.
Wir haben unseren Trip an einem Montagabend gestartet, vor allem, um dem Verkehr in der Großregion Köln sowie Ruhrgebiet zu entgehen, im Münsterland haben wir eine Schlafpause mit anschließendem Frühstück eingelegt um dann auf dem Landweg (Brücken) Schweden zu erobern. Die Einreise über die Beltbrücken ist spektakulär und sehr zu empfehlen, vor allem für Menschen, die von Seekrankheit geplagt sind.

Die erste Nacht haben wir auf einem Stellplatz nähe Malmö verbracht, kostenfreie Duschen und direkter Zugang zum Meer haben diesen Platz gekrönt und waren das erste Highlight für unsere drei Töchter.

Weiter ging unser Roadtrip Richtung Nordosten nach Ales stenar (Ystad), einer Steinsetzung aus der Wikingerzeit, deren Sinn nicht ganz geklärt ist, im Gegensatz zu Stonehenge wird hier kein Eintritt erhoben und der der Besuch lohnt auf alle Fälle.

Am Folgetag haben wir uns dann auf den Weg nach Ahus, um dort bei wunderschönem Wetter den Strand zu genießen. Hier haben wir die Flexibilität in einem Wohnmobil zu reisen direkt ausgenutzt und sind zwei Tage geblieben.
Weiter ging es nach Ryd, um den in der Nähe liegenden Bilkyrkogården KyrköMosse zu besichtigen, absolut lohnend, weil kostenlos und nicht so überlaufen. Hier kann man im Wald liegenden Autofracks beim Verfall zusehen und tolle Fotos schießen. 
Im Anschluß haben wir eine Nachtschlafe gesucht und an einem Torfsee gefunden. Zum Entsetzen unserer Charlotte nur mit einem Plumpsklo (sehr sauber) ausgestattet haben wir die Morgenwäsche im See vollzogen, ein erfrischendes Erlebnis. 
Von hier ging es schnurstracks Richtung Bullerbü und vor allem nach Mariannenlund und zum Katthult-Hof, der Heimat von Astrid Lindgren und vor allem Michel (der hier Emil heißt). Der Besuch des Filmsets lohnt in jedem Fall, es ist wie in den Filmen und erschwinglich.
Die Nacht haben wir auf einem großartigen Camping mit See in der Nähe verbracht, um am Morgen Richtung Westen zu starten um den Echpark Skullaryd zu besuchen und dann weiter an den Vätteren zu reisen um dort einen ruhigen Campingplatz mit See zu finden. Am Vätteren haben wir noch einen Zwischenstopp beim örtlichen IKEA in Jönköping eingelegt.

An der Westküste des Vätteren sind wir am nächsten Tag Richtung Norden gefahren um zu einem Wasserfall zu kommen, was jedoch aufgrund der Größe unseres Gefährts nicht machbar war, dafür konnten wir eine der ältesten erhaltenen Holzkirchen Schwedens besichtigen, in Habo.  Die Nacht haben wir dann auf einem Acker mit Dusche und Toiletten verbracht. Jetzt schon so langsam das Ende unserer Reise im Blick, haben wir den Weg weiter nach Westen gewählt, um am Lygnern einen wirklich spannenden Campingplatz zu finden und hier einen Badetag am See einzulegen. Der Campingplatz war günstig und wirklich auch nicht mehr wert, schön gelegen aber die sanitären Anlagen ein Erlebnis.

Am nächsten Tag haben wir unsere Heimreise angetreten, bei der Entfernung eine Zweitagesreise mit einem Zwischenstopp in Halland am Haverdals Camping, der nur zu empfehlen ist, sauber günstig und nah am Meer. Hier haben wir dem Tourileben freien Lauf gelassen, waren am Strand und haben sogar mit den Kindern Minigolf gespielt, ein wunderbarer Abschluss des Aufenthalts in Schweden.
Von Halland aus haben wir die Heimreise angetreten, auf zwei Tage angelegt, haben wir allerdings nur 300 Kilometer geschafft und sind am späten Nachmittag in Vemmetofte (Dänemark) am Strandcamping aufgeschlagen, hier haben wir gut, im Gegensatz zu Schweden allerdings auch teuer, übernachtet, den Strand genossen und die Mondfinsternis erlebt. Die restlichen 1.013 Kilometer haben wir dann an einem Tag abgespult, um pünktlich am 29. Juni dem Freihtsmobile-Treffen in Weiswampach einen Besuch abzustatten.  


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